Mamma Mia! Online - Das Brustkrebsmagazin

August 2011

Mamma Mia! Spezial

Möglichkeiten der Brustrekonstruktion – Eine Entscheidungshilfe

Jede neunte Frau erkrankt in Deutschland im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Eine traurige Statistik. Die Brustoperation ist eine der Standardsäulen in der Brustkrebsbehandlung. Nicht immer kann die Brust erhalten bleiben. So müssen sich viele Frauen nicht nur mit der Tatsache arrangieren, dass sie eine lebensbedrohliche Krankheit haben.

Sie müssen sich auch an ein neues Körperbild gewöhnen. Während sich die einen gegen eine Brustrekonstruktion entscheiden, wählen die anderen eine für sich stimmige Methode, um die äußerlichen Veränderungen, die die Krankheit mit sich bringt, so gering wie möglich zu halten. Der Ratgeber “Brustrekonstruktion” bietet eine Entscheidungshilfe, indem er die gängisten Methoden der Brustrekonstruktion anhand zahlreicher Grafiken detailliert erklärt.

Der Ratgeber kann hier bestellt werden.



17 Kommentare

  1. Sue schrieb: Am 06.30.2011

    Auch hier wird irgendwie vermittelt, dass es von den Betroffenen Frauen erwartet wird, sich die Brust wieder aufbauen zu lassen. Es gibt eindeutige Statistiken darüber, dass es sehr viele Frauen gibt, die genau das nicht wollen.
    Das Weiblichkeit aber nicht nur daran festgemacht werden sollte, wird nicht erwähnt.
    Es gibt Frauen, die auch nach einer Brustamputation keine Probleme mit Ihrer Vollwertigkeit haben. Das wird viel zu selten oder gar nicht angesprochen.
    Es gibt die Möglichkeit ganz ohne Prothesen oder Aufbau normal zu leben, offen zu der Amputation zu stehen, sexy zu sein, schöne Wäsche zu tragen, etc.
    Diese ganzen Brustaufbaubroschüren, unterstützen nicht das Selbstbewußtsein der Betroffenen, im Gegenteil. Schade dass da so ein Druck aufgebaut wird. Es wirkt so, als ob man die Öffentlichkeit mit solch einer Erkrankung nicht konfrontieren darf.
    Gerade im Zeitalter der (öffentlichen) plastischen Chirurgie und Erwartungen an die `perfekte´ Schönheit, sollte ein Brustkrebsmagazin nicht in das gleiche Horn tuten.
    Jede Betroffene muß ihren eigenen, für sich richtigen, Weg finden und plastische Chirurgie und Prothesen sind nicht die einzigen Optionen, wenn auch leider die Einzigen hier genannten.
    Gruss von eine Amazone ;-)

  2. Sue schrieb: Am 06.30.2011

    Ich finde es ausgesprochen schade, dass dieses Magazin, nicht mehr für das Selbstbewußtsein von brustamputierten Frauen tut.
    Plastische Chirurgie und Prothesen sind nicht die alleinigen Optionen und hier wird der Eindruck vermittelt, man sei dazu verpflichtet wieder das Äußere in ´Ordnung` bringen zu lassen.
    Es gibt ausreichend Statistiken die nachweisen, dass eben genau dies, für viele Frauen nicht in Frage kommt. Diese Frauen sind nicht bereit sich Verfahren zu unterziehen, nur um die Öffentlichkeit zu schonen. Es gibt durchaus die Möglichkeit als brustamputierte Frau, attraktiv, sexy, etc. zu sein, ohne Prothesen zu tragen, oder operieren zu lassen.
    Solche Artikel stärken nicht gerade das Selbstbewußtsein der Betroffenen.
    Jeder Frau muß für sich alleine den richtigen Weg finden und es gibt mehr Optionen als in diesem Artikel, oder der o. g. Broschüre, genannt.
    Gerade im Zeitalter der öffentlichen plastischen Chirurgie und dem Anspruch an perfekte Schönheit, sollte ein Magazin für Brustkrebsfrauen, nicht in das gleiche Horn tuten.
    Gruss von einer Amazone :)

  3. Liebe Sue,

    also ich empfinde es keineswegs so, als dass die Ankündigung des Rekonstruktions-Ratgebers vermittelt, dass sich jede Frau ihre nach Brustkrebs amputierte Brust wieder aufbauen lassen oder das fehlende Stück kaschieren müsste. Das mag daran liegen, dass ich selbst brusterhaltend operiert wurde. Jedoch steht für mich als Hochrisikopatientin die Frage einer beidseitigen Mastektomie im Raume. Und eines ist für mich ganz klar, nämlich dass ich einen gleichzeitigen Wiederaufbau wählen würde, wenn ich mich für die OP entscheide, und zwar weil dies der für mich persönlich stimmige Weg wäre. Ich finde das Amazonen-Dasein mutig und ich stimme dir zu, dass dies in der Öffentlichkeit wohl nicht der präferierte Umgang mit einer solchen Situaton ist. Gleichwohl sollte man akzeptieren, dass es einigen Frauen so geht und diese Frauen begrüßen solche Möglichkeiten, sich informiert in die ärztlichen Beratungsgespräche begeben zu können sehr.

    Jede Frau muss den für sie ganz persönlich richtigen Weg finden, wie auch immer dieser aussieht. Das sehe ich genauso.

    Und ja, es gibt durchaus die Möglichkeit als brustamputierte Frau, attraktiv, sexy, etc. zu sein, ohne Prothesen zu tragen, oder operieren zu lassen. Das zeigt u.a. das Bruskrebsprojekt “Amazonen” von Uta Melle, über das in der Mamma Mia! ausführlich berichtet wurde. Die aktuelle Mamma Mia! Ausgabe enthält einen Hinweis auf das gleichnamige Buch zum Projekt.

    Und übrigens, in der Mamma Mia! Redaktion sitzt auch eine Amazone.

    Gruß von einer Überlebenden! :-)

  4. Emmily schrieb: Am 07.26.2011

    Was ist das denn hier??

    Der pesönlich stimmige Weg…

    Und: ..übrigens, in der mAMMA mia redaktion sitzt auch eine Amazone.

    Und: Gruß von einer üBERLEBENDEN.

    Wenn ich diese Zeilen lese, frage ich noch einmal: Um was geht es denn hier? Um die Interessen, die Probleme, die Nöte von Brustkrebs-Kranken?

    Oder? Um was? Sue, antworte doch bitte noch einmal? emma

  5. Es stimmt, Emmily, in der Redaktion gibt es auch eine Amazone – nämlich mich – und ich habe trotzdem ein Heft zur Brustrekonstruktion gemacht. Ich glaube nämlich, dass viele Frauen im Vorfeld der OP ncht ausreichend über den Eingriff informiert werden. Und ich denke, es gibt kein Richtig und kein Falsch. Jede Frau, die das Bedürfnis hat, die Brust aufbauen zu lassen, sollte sich informieren können. Die Frauen, die sich dagegen entscheiden – wie ich – sollten respektieren, dass das nicht der Weg aller Betroffener ist – und umgekehrt. Ich appelliere auf jeden Fall im Vorwort an die Frauen, sich mit der Entscheidung Zeit zu lassen. Mein persönliches Motto: Es geht auch ohne ;-)

  6. Babs schrieb: Am 08.17.2011

    Ich finde dass gute und sachliche Information über die Möglichkeiten einer Brustrekonstruktion nach Brustkrebs nötig ist. Ich bin selbst betroffen (beidseitig) und ich habe mich erst 12 Jahre nach der letzten Amputation zu einer Brustrekonstruktion (mit Eigengewebe) entschieden. Die Gründe waren vorallem weil es in meinem Leben andere Prioritäten gab als eine neue Brust, nämlich überleben, leben und innen heilen und meine Kinder. Jetzt habe ich wieder einen Busen, fühle mich super, noch ein Stück heiler…hätte nicht gedacht, dass mir das so gut tut. Allerdings Informationen über das wie und wo und was musste ich mir über einen längeren Zeitraum von verschiedensten Stellen einholen. Ich habe Op-Vorschläge bekommen, welche schon länger überholt sind, nicht jeder plastische Chirurg beherrscht jedes Verfahren usw…… von vielen Ärzten bekam ich allerdings geduldig und weit gefächert Auskunft und Ratschlag.
    Die Entscheidung für eine Rekonstruktion sollte mit Bedacht getroffen werden, denn so eine Op ist kein Spaziergang und ich musste erst innen gesunden um auch die äußere Hülle wieder herstellen zu können

  7. anja schrieb: Am 08.20.2011

    Mit Vorsicht zu genießen:
    Frau sein
    heißt in erster Linie, bei einer so wichtigen Entscheidung wie einem Brustaufbau nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung, ihren Mann zu stehen.
    Bedacht-eigener Wille!
    mit Zeit!
    und vernünftig über ALLE Risiken aufgeklärt.
    Zu allen Beratungen unbedingt eine weitere, möglichst unabhängige Person mitnehmen und fragen, fragen, fragen. Ein Leben ohne Brüste, ist nicht so ganz einfach, aber! und das halte ich für die Hauptsache-die Änderung muss im eigenen Kopf stattfinden. Frau, die sich selbst nur liebt, weil sie zwei Brüste im Spiegel sehen kann (fühlen kann man nämlich die wenigsten aufgebauten Modelle) braucht zunächst schon psychologische Hilfe um die richtige Entscheidung für sich zu finden/ nicht weil sie psychisch labil ist oder irgendso ein Quatsch der einem da eingeredet wird/.) Ein Aufbau-von dem frau sich “ALLES” verspricht und der dann scheitert, kann ein Leben-für das frau eigentlich dankbar sein sollte- absolut dunkel werden lassen. Und ich finde das musste mal erwähnt werden.

  8. Julia schrieb: Am 08.26.2011

    Hallo, ich weiß gar nicht, warum an Brustkrebs erkrankte Frauen immer so unglaublich empfindlich reagieren müssen. Hier wird mal wieder ein Fass aufgemacht wegen einem Thema, das jeden nur selbst betrifft und nur jeder für sich selbst entscheiden kann. Keiner kann für andere sprechen oder sich gar aufregen oder über mögliche Empfindungen von irgendwelchen Leserinnen urteilen. Jeder sollte bei sich bleiben und nicht global für ALLE ein Statement posten. Das ist albern und ist hier bei diesem Magazin völlig unangebracht. Warum freut ihr euch nicht einfach, dass es Frauen, wie zum Beispiel Eva gibt, die solch ein wichtiges und unendlich viele Frauen betreffendes Thema, nämlich Brustkrebs aufgreifen, recherchieren und alle Infos in einem speziellen Magazin zusammenfassen und veröffentlichen. Ich denke, Kritik ist hier nicht angebracht. Jeder, den dieses Thema interessiert kann es lesen oder es eben lassen. Es steht doch jedem frei, einfach ein Thema zu überblättern. Die Leute, die sich über so etwas aufregen und diese Gedanken hier im Forum veröffentlichen, sollten mal darüber nachdenken, dass ihre Gedanken eventuell andere Frauen auch negativ beeinflussen könnten. Als ich selbst erkrankt war, suchte ich anfänglich in einem Forum Zuspruch von Gleichgesinnten und das einzige, was die netten Damen damals bei mir hinterlassen hatten, war Angst und Verwirrung, weil alles so furchtbar negativ bewertet und gesehen wurde und jeder seine eigene Unzufriedenheit und Ungewissheit dem anderen mal so eben in einem Forum übergestülpt hat. Es bleibt jedem frei, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und sicherlich gibt es auch sinnvolle und interessante Inhalte, aber sich über Inhalte dieses Magazins auszulassen, an dem auch betroffene Frauen mit gewiss viel Herzblut für eben euch arbeiten, schickt sich nicht!!!

  9. Julia schrieb: Am 08.26.2011

    ich verstehe überhaupt nicht, warum an Brustkrebs erkrankte Frauen immer so furchtbar überempfindlich reagieren müssen und irgendwelche Superweisheiten hier ins Netz heucheln. Warum kann man sich nicht einfach darüber freuen und dankbar sein, dass es Frauen gibt, die hier ein Magazin ins Leben gerufen haben, welches ein so großes Thema betrifft!
    Es steht keinem zu für andere zu sprechen oder über mögliche Empfindungen und das Selbstbewußtsein von betroffenen Frauen zu spekulieren. Hier ist ein Thema aufgegriffen worden, dass gewiß für viele Frauen enorm wichtig ist und für andere eben nicht. Es steht doch jedem frei, diesen Artikel mit den Infos zu lesen oder es halt sein zu lassen. Jeder sollte bei sich bleiben und nur für sich selbst sprechen. Keiner kann behaupten, dass hier etwas forciert wird. Das ist nur die eigene Empfindung und Meinung und sollte dementsprechend auch so dargestellt werden. Habt ihr euch mal überlegt, dass eure eigenen Statements, die ihr hier postet, möglicherweise andere betroffene Frauen negativ beeinflussen könnten. Keiner hier hat die Weisheit gepachtet und kann global über die Meinung anderer Frauen spekulieren oder dies gar als wahr hinstellen.
    Als ich selbst erkrankt bin, habe ich damals Zuspruch in einem Forum gesucht. Doch leider war das einzige, was ich von den anderen Frauen auf meinen weiteren Weg mitgekommen habe, ihre eigene negative Stimmung, was bei mir damals zusätzlich – Angst und Verwirrung ausgelöst hat. Es ist ja leicht mal eben anonym in einer irgendwie fiktiven Computerwelt seinen eigenen Frust, seine Unzufriedenheit und Unsicherheit dem anderen überzustülpen und dann ausgeleert den Aus-Kopf zu drücken. Alle tun immer so unglaublich aufgeklärt und belehrend, als könnten betroffene Frauen unbedingt für alle anderen Betroffenen sprechen, was gut für sie sei und was sie negativ belastet. Man kann nur für sich selbst sprechen!! Und seid dankbar, dass es Menschen wie zum Beispiel Eva gibt, die gewiss mit viel Herzblut ihre Zeit damit verbringen, um Informationen zu sammeln, sich mit dem Thema so intensiv beschäftigen und dies mit euch teilen! Ach und es ist doch völlig unwichtig, ob die Eine eine sogenannte Amazone ist oder nicht…Was für den einen Glück und Zufriedenheit ist, mag für den anderen genau das Gegenteil sein! Und letztendlich, wenn ihr ehrlich seid, interessiert sich doch keiner dafür, ob Lieschen nur eine Brust hat oder gar beide fehlen oder Else super Brüste bekommen hat!

  10. bonilla schrieb: Am 09.11.2011

    Ich hatte vor 27 Jahren Brustkrebs und verlor eine Brust.Seitdem lebe ich so.Meinen Ehemann störte es nicht, somit war das für mich ok. Jetzt lebe ich seit 3 1/2 Jahren von meinem Mann getrennt und ich spiele mit dem Gedanken einen Aufbau machen zu lassen.Ich habe die Broschüre bestellt und bin froh Information über dieses Thema zu bekommen. Elfi

  11. savannah schrieb: Am 11.03.2011

    Hallo,
    ich hatte 2009 Brustkrebs mit 44 Jahren und meine rechte Brust musste abgenommen werden. Ich fühlte mich so nicht wohl und habe es auch nach einem Jahr nicht gut ertragen, mich so im Spiegel anzusehen. Ich fühlte mich nicht mehr vollwertig, nicht mehr als ganze Frau. Schon bevor ich die Ablatio gemacht bekam, stand für mich fest, dass ich so bald als möglich den Aufbau machen lasse. Ich wollte nicht mit hochgeschlossener Kleidung rumlaufen und meine alten Sachen weiter tragen. Aber immer musste ich schauen, dass am Ausschnitt nichts verrutscht war. Damit man nicht reinsehen kann. Ich war schon ziemlich weit oben richtig flach und so habe ich manchmal ein doppelseitiges Klebeband verwendet. Das war aber nicht angenehm.
    Jetzt habe ich die Rekonstruktion hinter mir. Es ist jetzt ca. 12 Wochen her und ich bin glücklich. Obwohl die Brustwarze noch fehlt, die kann man erst nach ca. 6 Monaten in Angriff nehmen. Aber da bin ich nur für eine Nacht in der Klinik, da ich die die Brustwarze mit nur einem Schnitt gemacht bekomme. Das nennt sich “modified star flap”. Bei diesem Verfahren kommt nicht noch eine OP-Narbe dazu, weil von nirgendwo anders was weggeschnippelt wird.

    Ansonsten kann ich zur Rekonstruktion sagen, dass es nicht allzu schlimm war. Ich wurde am 10 Tag nach der OP entlassen und habe nach 4 Wochen wieder gearbeitet. Ab sofort darf ich auch wieder Sport treiben. Die ersten 12 Wochen nach der OP war nicht einmal N-Walking erlaubt.
    Und die Narbe sitzt so weit unten, dass ich schon wieder weit ausgeschnitten tragen kann. Das ging bereits sofort nach der OP – nur war da der feste BH mit Klettverschluss an den Trägern störend. Den muss man leider in den ersten 6 Wochen TAG und Nacht tragen – außer wenn er gewaschen werden muss.
    Dies schrieb eine überaus glückliche Besitzerin von nun wieder 2 Brüsten.

  12. Sue schrieb: Am 11.09.2011

    Liebe Heike,
    es würde mich doch sehr interessieren, warum Du nach einer Brustamputation hochgeschlossene Kleidung tragen oder aufpassen “mußt” dass nichts verrutscht ?
    Ich bin auch brustamputiert und jeder kann das sehen. Ich gehe in die Sauna und an den FKK-Strand und fühlte mich noch nie genötigt, mich in irgendeiner Form zu tarnen. Ich habe einseitige BH´s und Dessous. Ich trage ausgeschnittene Kleider und Tops und kann das “Muß” in Deinem Beitrag nicht ganz verstehen.
    Gruss sue

  13. Sue schrieb: Am 11.09.2011

    Hab noch was vergessen.
    Wenn man auf die Namen der Beitragsschreiberinnen klickt und wenn sie eine Internetadresse hinterlassen hat, kann man hier auch direkten Kontakt aufnehmen. Leider tun das nicht alle Schreiberinnen. Schade.

  14. Mag schrieb: Am 12.21.2011

    Ich habe mir heute das Heft bei meiner Frauenärztin angeschaut und gerade eben bestellt. Ich finde es absolut phantastisch mal ALLE Aufbaumöglichkeiten auf einen Blick zu haben, da auch ich gerade vor dieser Entscheidung stehe…Aufbau ja oder nein. Leider sind beide Seiten betroffen, aber jetzt bin ich wieder einen kleinen Schritt weiter.
    VIELEN DANK :-)

  15. Heike schrieb: Am 12.28.2011

    Hallo zusammen, Hallo Sue,

    da ich mich nicht mit meiner Einseitigkeit abfinden konnte, schrieb ich wohl in meinem vorangegangenen Kommentar von “muss”.

    Mich hat es Überwindung gekostet, mich im Spiegel zu betrachten. Und fand mich nicht mehr weiblich. Aber das entscheidet jede Frau für sich selbst. Ich finde es toll, wenn eine Frau wie Sue so damit umgehen kann. Mein Weg war das nicht. Für mich stand von Anfang an fest, dass ich die Brust aufbauen lasse. Und nun fühle ich mich einfach super. Ich habe den Aufbau für mich gebraucht, für meine Seele, für mein positives Denken.

    Liebe Grüße

  16. chrissi schrieb: Am 02.16.2012

    Trotz der vielen negativen Prisseinformationen über die Fa. PIP habe ich mich zu einem Brustaufbau aus Silikon entschlossen (Deep und TRAM kamen nicht in Frage).
    Ich habe seit 4 Wochen einen Gewebeexpander. Austausch soll in 2 Monaten erfolgen mit einem Silikon der
    Fa. Polytech. Die aus deutscher Produktion stammenden Silikone haben
    entweder eine Polyurethan-Hülle oder eine andere Beschichtung, teilweise
    strukturiert. Kann mich jemand über die
    jeweiligen Vor-/Nachteile informieren.
    Das Polyurethan stand vor einigen Jahren in Verruf, Absonderungen abzugeben, die die Leber nicht verstoffwechsel kann. Danke im voraus.

  17. Eri schrieb: Am 03.10.2012

    Hallo zusammen,
    obwohl ich bereits operiert bin und mich schon umfassend über das Internet informiert hatte, habe ich mir das Heft über die Möglichkeiten der Brustrekonstruktionen ebenfalls schicken lassen. Ich finde es ganz toll und sehr informativ. Im Mai 2011 erkrankte ich an Brustkrebs und habe, wegen hoher familärer Belastung, eine beidseitige Mastektomie vornehmen lassen. Eigentlich war ein Diep-Flap-Aufbau meine erste Wahl. Leider kam diese ca. 10-stündige OP dann aber wegen einer anderen Erkrankung bei mir nicht infrage. Deshalb wurden direkt Silikonimplantate eingesetzt. Allerdings reagiert mein Körper sehr stark auf die Implantate und ich fühle mich absolut nicht wohl damit. Bei den jeweiligen Untersuchungen habe ich dies immer wieder angesprochen und auch den Wunsch geäußert, die Implantate entfernen zu lassen und ohne Brust zu leben. Allerdings will meine behandelnde Chirurgin davon nicht viel wissen. Sie meinte, das sähe schlimm aus! Obwohl ich immer konsequent meine Entscheidungen treffe, hat mich diese Aussage natürlich verunsichert. Seit einigen Tagen habe ich das Gefühl, dass mein rechtes Implantat (Polytech) gerissen ist. Sollte sich das bewahrheiten werde ich mir auf jeden Fall beide Implantate entfernen lassen. Ich suche deshalb nach einem plastischen Chirurgen der diese OP gut durchführt. Vielleicht hat jemand für mich eine Empfehlung (vorzugsweise Rhein-Main-Gebiet)? Jede Frau muss für sich entscheiden, ob sie einen Aufbau machen lassen will oder nicht, das sehe ich auch so. Aber, wenn Frau äußert ohne Brust leben zu wollen, stösst das bei vielen Ärzten auf Unverständnis. So zumindest meine Erahrung.

Kommentar hinterlassen