Welt-Frauentag: Brustkrebs-Patientinnen im Fokus
Betroffene fordern stärkere Patientenorientierung und -beteiligung
Bonn (sts) – Am 8. März ist Welt-Frauentag. Seit 100 Jahren kämpfen Frauen an diesem Tag für ihre Rechte und weisen auf Missstände hin. Die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Gesellschaft für Senologie e.V. (DGS) und die Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. (FSH) nehmen den Tag zum Anlass, um auf Defizite bei der Betreuung von Patientinnen mit Brustkrebs aufmerksam zu machen. „Ökonomische Zwänge und immer kürzere stationäre Liegezeiten dürfen die Situation brustkrebskranker Frauen nicht verschlechtern“, fordert Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, anlässlich des Welt-Frauentages. „Frauen berichten uns immer wieder, dass sie sich kurz nach der Operation mit ihren Sorgen und Fragen zur Therapie allein gelassen fühlen“, ergänzt Karin Meißler, stellvertretende Bundesvorsitzende der FSH. weiter lesen »
Kiel, 2. November 2010. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Brustkrebs-Orientierungstag im Klinikum Kiel-Mitte sehr großen Anklang fand: Rund 300 Brustkrebspatientinnen folgten am 30. Oktober der Einladung des Brustzentrums und des Brustkrebsmagazins Mamma Mia!, um sich über ihre Krankheit und das Leben danach zu informieren. In ärztlich angeleiteten Gesprächsrunden erhielten die Betroffenen fundierte Informationen über Brustkrebs und die zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten. Dem Thema „Nachsorge“ widmeten die Besucherinnen und Besucher besondere Aufmerksamkeit.




