Team

Anne Mönnich

Redaktion

“Survivor” bedeutet „Überlebende“. So bezeichne ich mich seit meinen Krebserfahrungen im Jahr 2005, denn ich will keine Krebskranke sein und mich schon gar nicht so fühlen.
 Seit 2008 gehöre ich zum Mamma Mia! Team. Als Juristin betreue ich die Rechtsrubrik, kümmere ich mich aber auch um Spezialthemen.

Komme ich aus einer Krebsfamilie? Diese Frage stellte sich mir aufgrund der Krebserkrankungen in meiner Familie. Dem familiären Brust- und Eierstockkrebs haben wir 2009 die erste Mamma Mia! Spezialausgabe gewidmet, die nicht nur die medizinischen Aspekte dieser Fragestellung beleuchtet.

In den schwierigen Zeiten einer Krebserkrankung verschwindet die Freude leider meistens zuerst aus dem Leben und häufig kommt sie erst als letztes zurück. Deshalb gefällt mir die Art und Weise, mit der sich Mamma Mia! mit dem Thema Brustkrebs auseinandersetzt so gut, insbesondere ihr farben- und lebensfrohes Layout.

Die Mamma Mia! ist das Magazin, von dem ich mir gewünscht hätte, dass man es mir bei meiner Diagnosemitteilung überreicht hätte.

Anne-Claire Brühl

Vertrieb und Marketing

“You can’t break the waves but you can learn to surf” bedeutet so viel wie: „Du kannst bestimmte Fakten in Deinem Leben nicht ändern, aber Du kannst lernen, mit ihnen umzugehen und sogar neue Fertigkeiten dabei erwerben.“

Genau in dieser Hinsicht sehe ich unsere Mission mit Mamma Mia!: unseren Leserinnen helfen, Ihre Krankheit zu verstehen, sie auf ihrem schwierigen Weg zu begleiten und Ihnen Mut zu machen.

In diesem Projekt liegt meine Verantwortung darin, Marketing- und Vertriebsmaßnahmen durchzuführen, Kooperationspartner sowie Anzeigenkunden zu überzeugen und immer mehr Leser und Leserinnen zu gewinnen aber auch den Verlag zu organisieren und koordinieren.

Eva Schumacher-Wulf

Chefredaktion (v.i.S.P.)

„Aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.“

Es waren große, mächtige Steine, die ich mit 34 Jahren plötzlich vor mir sah: Ich bekam die Diagnose Brustkrebs, meine Kinder waren gerade mal ein und vier Jahre alt. Es folgten die Jahre der Therapien, Angst, Trauer. Und Jahre der Suche – Suche nach Informationen, nach Antworten auf meine Fragen. Von Anfang an fand ich es schwierig, Fachinformationen in patientengerechter Sprache zu finden. Dann kam der Zeitpunkt, an dem ich das Bedürfnis hatte, aus den Steinen vor mir etwas zu bauen. Schnell formte sich ein Team von vier Frauen, die sich an die Arbeit machten. Das Ergebnis ist das Brustkrebsmagazin Mamma Mia!, das nun schon seit 2006 vierteljährlich erscheint.

Meine Aufgabe im Team ist es nach wie vor, Informationen zu sammeln. So besuche ich Kongresse, führe Gespräche und recherchiere. Dabei achte ich auf alle Themen, die mit Brustkrebs im engeren oder weiteren Sinne zu tun haben. Dabei erfahre ich große Unterstützung seitens der Ärzte, die immer gerne bereit sind, uns redaktionell zu unterstützen. Bezüglich der Themenwahl freue ich mich immer über Ideen und Fragestellungen von anderen Betroffenen. Denn wir möchten – wenn möglich – auf alle Fragen eine Antwort geben!