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Neues vom Jahrestreffen 2026 der ASCO (American Society of Clinical Oncology): In zwei Videobeiträgen werden aktuelle Studienergebnisse zu Brustkrebs vorgestellt und eingeordnet.
Alexandra von Korff von patients today diskutiert mit Prof. Dr. med. Sherko Kümmel, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und des Brustzentrums Essen, die neuesten Erkenntnisse zum frühen Brustkrebs. In einem weiteren Videobeitrag diskutiert Patientenvertreterin Claudia Altmann-Pospischek gemeinsam mit Prof. Dr. med. Sherko Kümmel die aktuellen Studienergebnisse zum fortgeschrittenen Brustkrebs.
Früher Brustkrebs
In diesem Video werden gleich sieben Studien zum frühen Mammakarzinom besprochen. Unter anderem die OPTIMA-Studie, die sich an Patientinnen richtet, deren Tumor ER-positiv und HER2-negativ ist. Die Studie untersucht, ob eine genetische Analyse des Tumors dabei helfen kann, zu entscheiden, ob eine Chemotherapie für die Patienten sinnvoll ist oder nicht.
Die lidERA-BC Studie ist ebenfalls für Patientinnen mit einem ER-positiven, HER2-negativen Tumor relevant. In der Studie geht es um Giredestrant, eine Antihormontherapie, die als Tablette verfügbar ist. Verglichen wurde Giredestrant mit der Standard-Antihormontherapie nach der Operation.
Die KEYNOTE-522-Studie beschäftigt sich mit der Frage, ob die Kombination aus Pembrolizumab (PD-1-Checkpoint-Inhibitor) und einer Standard-Chemotherapie vor der Operation (neoadjuvant), gefolgt von einer Fortführung von Pembrolizumab nach der Operation (adjuvant), der alleinigen Chemotherapie überlegen ist, bei Patienten mit frühem triple-negativem Mammakarzinom (TNBC), hohem Rückfallrisiko und bisher unbehandelter Erkrankung.
Des Weiteren diskutieren Prof. Kümmel und Alexandra von Korff die Vorteile einer mediterranen Diät in Hinblick auf Rückfälle und Lebensqualität.
Die OASIS-4-Studie untersuchte die Wirkung von Elinzanetant – einem nicht-hormonellen Arzneimkittel – in Hinblick auf Schlafstörungen und Lebensqualität bei Frauen mit Brustkrebs, die aufgrund einer Antihormonbehandlung unter starken Hitzewallungen litten, unabhängig von der Art der Antihormontherapie.
Die Hauptfrage der BETTER-Care-Studie war, ob ein bedarfsadaptiertes, multidisziplinäres Nachsorgekonzept die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) von Brustkrebs-Überlebenden nach zwölf Monaten – im Vergleich zur Standardnachsorge verbessert.
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Mehr InformationenMetastasierter Brustkrebs
Besprochen werden sieben Studien, unter anderem die TROPION-Breast02-Studie, die untersuchte, ob Datopotamab Deruxtecan (Dato-DXd) – ein TROP2-gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) – in der Erstlinientherapie des metastasierten triple-negativen Brustkrebses (TNBC) einer Standardchemotherapie überlegen ist.
In der ASCENT-03-Studie geht es um die Frage, ob Sacituzumab Govitecan – ein TROP2-gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) – in der Erstlinientherapie des metastasierten triple-negativen Brustkrebses einer Standardchemotherapie überlegen ist.
Außerdem wird die ASCENT-04-Studie besprochen, die den Nutzen von Sacituzumab Govitecan (SG) plus Pembrolizumab als Erstlinientherapie im Vergleich zu einer Chemotherapie plus Pembrolizumab (bisheriger Standard) untersucht.
Die LBA1003-Studie umfasst die Frage, ob Izalontamab Brengitecan, ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC), die Überlebensergebnisse gegenüber einer vom behandelnden Ärzteteam ausgewählten Standard-Chemotherapie bei vorbehandelten triple-negativen (TNBC) Patientinnen verbessert, deren Krebs fortgeschritten ist.
Diskutiert wird in diesem Beitrag auch die REDUSE-Studie (SAKK-96/12), die untersucht, ob Denosumab bei Brustkrebspatienten mit Knochenmetastasen nach einer Anfangsphase seltener gegeben werden kann, um Nebenwirkungen zu verringern.
Ebenso wird die evERA-Breast-Cancer-Studie besprochen, in der es um die Frage geht, ob ein Nutzen von Giredestrant plus Everolimus im Vergleich zu einer Standardtherapie (Antihormontherapie) plus Everolimus auch nach einem ersten Fortschreiten der Erkrankung weiter anhält – bei Patienten mit fortgeschrittenem Östrogenrezeptor-positivem (ER+), HER2-negativem Brustkrebs, deren Erkrankung während oder nach einer CDK4/6-Inhibitor + Endokrintherapie Behandlung fortgeschritten ist.
Und zuletzt geht es um die SERENA-6-Studie, in der es um einen Wechsel auf Camizestrant (ein oraler SERD) bei Fortführung des CDK4/6-Inhibitors versus eine Fortführung des bisherigen Aromatasehemmers + CDK4/6-Inhibitor geht.
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Mehr InformationenDie Berichterstattung des ASCO Annual Meetings in Chicago 2026 wird durch patients today bereitgestellt und erfolgt mit freundlicher Unterstützung durch Daiichi-Sankyo und Bayer.
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