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Neuigkeiten im Überblick
Jahr für Jahr versammeln sich führende Brustkrebsexpertinnen und -experten im Dezember in San Antonio, Texas, um die neuesten Entwicklungen, Innovationen und Durchbrüche in der Diagnose, Behandlung und Prävention von Brustkrebs zu diskutieren. Auch beim vergangenen Kongress wurden Themen behandelt, die das Potenzial haben, die klinische Praxis und das Leben von Brustkrebspatientinnen und -patienten weltweit zu verbessern. Hier einige Highlights des Kongresses:
Früher Brustkrebs
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Mehr InformationenAktuelle Studien zum frühen triple-negativem Brustkrebs
In diesem Video diskutiert Prof. Dr. Sherko Kümmel vom Brustzentrum Essen-Mitte gemeinsam mit der Patientenvertreterin Alexandra von Korff (patients today) über die Auswirkungen von Carboplatin vor der Operation auf das Ansprechen und Überleben bei frühem triple-negativem Brustkrebs. Entsprechende Studien (BrighTNess, CALGB 40603 und GeparSixto) untersuchen, ob die zusätzliche Gabe des Medikaments Carboplatin vor der Operation das Ansprechen auf die Chemotherapie verbessert und ob sich dadurch das Rückfallrisiko und das Überleben beeinflussen lassen. Außerdem wurde geprüft, ob bestimmte genetische Merkmale einen Einfluss auf den Behandlungserfolg haben.
Zudem wird die CITRINE-Studie besprochen, die sich an Patientinnen mit frühem triple-negativen Brustkrebs richtet, bei denen ein hohes Rückfallrisiko besteht. Die Studie vergleicht zwei Chemotherapien, die nach der Operation gegeben werden: eine Standardbehandlung und eine Variante, bei der zusätzlich das Medikament Carboplatin eingesetzt wird. Ziel war es herauszufinden, ob die zusätzliche Behandlung das Rückfallrisiko und das Überleben verbessert.
Ein weiteres Thema dieses Videos ist der Einfluss einer Immuntherapie auf die Fruchtbarkeit bei jungen Patientinnen mit frühem triple-negativem Brustkrebs. Geprüft wurde, ob eine zusätzliche Immuntherapie (Checkpoint-Hemmer) zur Chemotherapie die Funktion der Eierstöcke stärker beeinträchtigt als die alleinige Chemotherapie.
Spannend sind auch die Ergebnisse einer Studie, die sich mit der Früherkennung von Rückfällen mithilfe sogenannter ctDNA-Bluttests beschäftigt, welche ohne Tumorgewebe auskommen. Und zu guter Letzt besprechen Prof. Kümmel und Alexandra von Korff die OlympiaN-Studie, in der es um die Frage geht, ob eine Behandlung mit dem Medikament Olaparib – allein oder in Kombination mit einer Immuntherapie – vor der Operation wirksam und verträglich ist.
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Mehr InformationenAktuelle Studien zu Behandlungen bei frühem Brustkrebs
In diesem Video diskutiert Prof. Dr. Marc Thill vom Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt mit Patientenvertreterin Alexandra von Korff (patients today) unter anderem über die LidERA-Studie, die sich an Patientinnen mit frühem, hormonabhängigem, HER2-negativem Brustkrebs richtet, die eine antihormonelle Anschlussbehandlung nach Ersttherapie erhalten. Die Studie vergleicht das neue Medikament Giredestrant mit der bisherigen Standardtherapie aus Tamoxifen oder Aromatasehemmern. Das Ziel war es, zu überprüfen, ob Giredestrant das Rückfallrisiko besser senken kann und dabei gut verträglich ist.
Zum Thema Früherkennung wird in dieser Berichterstattung vom SABCS ein jährliches Mammographie-Screening mit einem Screening-Ansatz verglichen, bei dem sich die Häufigkeit und Art der Untersuchungen nach dem individuellen Brustkrebsrisiko richteten.
Ein weiteres Thema ist die AXSANA/EUBREAST 3(R)-Studie, die sich an Frauen richtet, bei denen zunächst Lymphknoten befallen sind, sich aber nach der Chemotherapie keine Auffälligkeiten mehr zeigen. Ist dies der Fall, widmet sich die Studie der Frage, ob eine weniger umfangreiche Operation der Lymphknoten, z. B. die gezielte Entnahme einzelner Knoten, genauso sicher ist wie eine vollständige Entfernung der Achsellymphknoten.
Ebenfalls um die Lymphknoten geht es in der BOOG 2013-08-Studie, die Patientinnen mit frühem Brustkrebs betrifft, die brusterhaltend operiert werden und eine Bestrahlung erhalten. Im Rahmen dieser Studie wurde untersucht, ob auf die Entnahme der Wächterlymphknoten verzichtet werden kann, ohne die Sicherheit der Behandlung zu gefährden. Ziel war es, Rückfälle in den Lymphknoten und Fernmetastasen nach fünf Jahren zu vergleichen.
Die letzte im Video besprochene Studie richtet sich an Brustkrebspatientinnen, die eine Chemotherapie bekommen und unter den Nebenwirkungen gelitten haben. Sie analysiert rückblickend, ob spezielle Medikamente (GLP-1-Rezeptoragonisten), die eigentlich bei Diabetes und zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden, die Verträglichkeit einer Chemotherapie verbessern können.
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Mehr InformationenStudienergebnisse bei frühem HER2-positivem Brustkrebs
In dieser Berichterstattung vom SABCS (San Antonio Breast Cancer Symposium) erläutern Prof. Dr. Marc Thill vom Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt und Patientenvertreterin Alexandra von Korff von patients today aktuelle Studienergebnisse zu frühem HER2-positivem Brustkrebs. So wird in der DESTINY-Breast11-Studie zum Beispiel T-DXd mit der Standardtherapie vor der Operation in Bezug auf die Verträglichkeit verglichen.
Des Weiteren gehen die Experten in dem Video auf die DESTINY-Breast05-Studie ein, die sich an Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs richtet, bei denen nach einer ersten Behandlung (z. B. Chemotherapie vor der Operation) noch Reste des Tumors nachweisbar sind und die ein erhöhtes Rückfallrisiko haben. Verglichen werden die beiden Medikamente Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) und Trastuzumab-Emtansin (T-DM1), die nach der ersten Therapiephase eingesetzt werden. Besprochen werden unter anderem Nebenwirkungen und verschiedene Sicherheitsaspekte.
Metastasierter Brustkrebs
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Mehr InformationenNeue Forschungsergebnisse bei fortgeschrittenem HR+/HER2-negativem Brustkrebs
In dieser Berichterstattung vom San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) informieren Prof. Nadia Harbeck vom LMU Klinikum München und Patientenvertreterin Mag. Claudia Altmann-Popischek über vier Studien zu fortgeschrittenem, HR-positivem, HER2-negativem Brustkrebs. Die Ember-3-Studie richtet sich an Erwachsene mit fortgeschrittenem Östrogenrezeptor-positivem, HER2-negativem Brustkrebs. In dieser Studie wurde die Wirksamkeit zwischen Imlunestrant allein, einer Standard-endokrinen Therapie (z. B. Fulvestrant oder Exemestane) sowie der Kombination Imlunestrant plus Abemaciclib verglichen.
Die ELEVATE-Studie schließt Patienten mit hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium ein und befasst sich mit der Frage, ob Elacestrant in Kombination mit anderen zielgerichteten Wirkstoffen die Behandlungsergebnisse verbessern kann. Es wurden zwei verschiedene Kombinationsansätze verglichen, um herauszufinden, welche Strategie den Patientinnen den größeren Nutzen bringt.
Weiterhin besprechen Prof. Harbeck und Claudia Altmann-Popischek die CAPItello-291-Studie, die sich ebenfalls an Patienten mit fortgeschrittenem, Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Brustkrebs richtet. Erörtert wird die Frage, ob die ctDNA-Analyse (Bluttest) zuverlässig genetische Veränderungen (PIK3CA/AKT1/PTEN) bei fortgeschrittenem Brustkrebs nachweisen kann.
Zum Schluss dieses Videos gehen die Experten noch auf die ASCENT-07-Studie ein, die sich an Patientinnen mit fortgeschrittenem Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Brustkrebs richtet, die bereits eine Antihormontherapie erhalten haben, auf die sie nicht mehr ansprechen. In der Studie geht es darum, zu testen, ob eine frühere Anwendung von Sacituzumab govitecan (als erste Chemotherapie nach Versagen der endokrinen Therapie) bessere Ergebnisse liefert als klassische Chemotherapien wie Paclitaxel, Nab-Paclitaxel oder Capecitabine.
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Mehr InformationenNeue Studien bei fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs
In dieser Berichterstattung vom San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) diskutieren Prof. Nadia Harbeck vom LMU Klinikum München und Patientenvertreterin Mag. Claudia Altmann-Popischek über vier Studien zum fortgeschrittenem, HER2-positivem Brustkrebs. Die PATINA-Studie richtet sich an Patientinnen mit metastasiertem Hormonrezeptor-positivem, HER2-positivem Brustkrebs. Diskutiert wird, ob Palbociclib das Auftreten von Hirnmetastasen – eine häufige und ernste Komplikation bei HER2-positivem Brustkrebs – verhindern oder verzögern kann. Die DETECT V-Studie soll hingegen zeigen, ob man bei diesem speziellen Brustkrebs-Typ auf eine Chemotherapie verzichten und stattdessen gezielte Therapien einsetzen kann.
Die HER2CLIMB-05-Studie ist für Patientinnen mit metastasiertem, Hormonrezeptor-positivem (und auch ER-negativem), HER2-positivem Brustkrebs relevant, die eine übliche Erstbehandlung erhalten haben und bei denen die Erkrankung zum Zeitpunkt des Studieneintritts nicht fortschreitet. Die Studie untersucht, ob das orale HER2-gezielte Medikament Tucatinib zusätzlich zur etablierten Erhaltungs-Therapie mit den HER2-gerichteten Antikörpern Trastuzumab und Pertuzumab wirksamer ist als die Standard-Erhaltungstherapie allein (also Placebo + Trastuzumab/Pertuzumab).
Des Weiteren diskutieren die Experten in diesem Video die DESTINY-Breast09-Studie, die sich an Patientinnen mit fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs richtet, die noch keine vorherige systemische Therapie gegen die fortgeschrittene Erkrankung erhalten haben. In der Studie werden die Wirksamkeit und Sicherheit des Antikörper-Wirkstoff-Konjugats Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) – entweder allein oder in Kombination mit Pertuzumab – gegen die bisherige Standard-Erstlinien-Therapie untersucht.
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Mehr InformationenNeue Studiendaten zu fortgeschrittenem triple-negativem Brustkrebs
Neues vom San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS). In diesem Video geht es um neue Studien rund um den fortgeschrittenen, Triple-negativen Brustkrebs. Patientenvertreterin Mag. Claudia Altmann-Popischek und Prof. Nadia Harbeck vom LMU Klinikum München erörtern unter anderem die ASCENT-03-Studie, die sich an Erwachsene mit fortgeschrittenem triple-negativem Brustkrebs richtet, die noch keine Behandlung für die fortgeschrittene Erkrankung erhalten haben und für eine bestimmte Immuntherapie (PD-(L)1-Inhibiroren) nicht infrage kommen. Untersucht wurde, wie wirksam und sicher das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Sacituzumab Govitecan im Vergleich zur Standard-Chemotherapie ist. Mithilfe eines speziellen Fragebogens wurden die Teilnehmerinnen regelmäßig zu ihrer Lebensqualität, zum Beispiel im Hinblick auf eine Alltagsbewältigung, befragt.
Die Berichterstattung vom San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2025 wurde ermöglicht durch die Zusammenarbeit mit patients today sowie die freundliche Unterstützung durch Lilly und AstraZeneca.
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