Mamma Mia › Nachgefragt › Mastektomie & Sauna: Wie du dich wieder wohlfühlen kannst
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Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich – ohne darüber nachzudenken – im Fitnessstudio umziehen oder in die Sauna gehen konnte. Inzwischen ist es mir sowas von egal. Wenn andere ein Problem mit meinen Brüsten haben, können sie es für sich behalten. Ich zeige das, wovor andere Angst haben, aber auch, dass ich immer noch lebe. Mein Tipp: Geh raus und mach das, was Dir Spaß macht! Tina Ich gehe in die Sauna, obwohl eine Brust komplett fehlt und ich zusätzlich eine sehr unschöne und auffällige Narbe habe. Aber ehrlich gesagt ist mir noch nie ein einziger Blick aufgefallen. Ich versuche, mich auf mich selbst zu konzentrieren. Manchmal binde ich mir ein dünnes Baumwolltuch um, wenn ich mich unwohl fühle. Ich möchte mir nach all den Herausforderungen durch die Diagnose nicht auch noch die Dinge nehmen lassen, die mir Freude bereiten. Bisher habe ich damit keine schlechten Erfahrungen gemacht. – Sonja
Ich hab zwar noch beide Brüste, aber man sieht meinem Körper die Therapie durch Narben und eine starke Gewichtszunahme an. Ich muss sagen, dass es mir tatsächlich noch nie egaler war, nackt in der Sauna zu sein. Ich fühle mich nicht immer wohl in meinem Körper, aber ich bin stolz darauf was er leistet und jede Narbe steht dafür. Und am Ende des Tages machen wir uns wahrscheinlich mehr Gedanken darüber, als dass tatsächlich geguckt wird. Tu das, was Dir gut tut und wenn jemand blöd guckt, dann guck blöd zurück oder geh der Person aus dem Weg. – Eva
Ich bin beidseitig abladiert, ohne Brustaufbau und gehe auch weiterhin gerne in die Sauna. Wirklich Angst hatte ich, dass meine Krebsgeschichte eventuell nicht gut ausgehen könnte. Deshalb genieße ich alles, was mir gut tut und habe vor eventuell komischen Blicken auch keine Angst. Ich wünsche Dir, dass Du diese Angst auch ablegen kannst, denn nach allem was Du bisher durchgemacht hast, haben Du und Dein Körper es mehr als verdient, das zu tun, was gut tut. Egal, was andere darüber denken. Es ist Dein Leben – lebe es nach Deinen Regeln. – Stella
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Ich hatte vor meiner Brustkrebserkrankung mehr Sorgen, was die Leute über einen denken. Seit Mai 2019 ist es mir völlig egal. Ich habe eine relativ große Narbe. Meine linke Brust ist durch die OP wesentlich kleiner. Ich sage immer, ich habe einen „Haibiss“ und nehme es mit Humor, denn ich bin einfach glücklich, dass ich noch lebe. Catherine
Quelle: Mamma Mia! Das Brustkrebsmagazin 04/2024
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