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Gebärmutterkrebs – unterstützende Behandlungen bei Nebenwirkungen

Redaktion Mamma Mia!

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Gebärmutterkrebs - unterstützende Behandlungen bei Nebenwirkungen - Gespräch
© iStock / LittleBee80
Krebsbehandlungen bei Gebärmutterkrebs können mit einigen Nebenwirkungen einhergehen. Lesen Sie, was die häufigsten Gesundheitsprobleme sind und wie unterstützende oder supportive Therapien hier helfen können.

Für Frauen mit Gebärmutterkrebs – einem Endometriumkarzinom – gibt es verschiedene Möglichkeiten der Krebstherapie. Je nach Stadium, Ausbreitung und Aggressivität des Tumors kommen zum Beispiel eine Operation, Bestrahlung, Chemotherapie oder die Immuntherapie zum Einsatz. Wie alle Behandlungen können auch Krebstherapien einige Nebenwirkungen mit sich bringen, die den Körper, die Psyche und den Geist (z.B. die Konzentrations- und Merkfähigkeit) betreffen können.

Gut bekannt ist zum Beispiel die körperliche, seelische und geistige Erschöpfung namens Fatigue. Während oder kurz nach Krebstherapie (z.B. Chemotherapie, Bestrahlung) leiden bis zu 90 Prozent der Menschen mit Krebs unter einer Fatigue, berichtet die Deutsche Krebsgesellschaft. Meist bessert sich die Erschöpfung mit der Zeit wieder. Dennoch können unterstützende Behandlungen (supportive Therapien) bei einer Fatigue hilfreich sein. Das Gleiche gilt für viele andere Beschwerden, etwa Übelkeit und Erbrechen, Durchfall oder Veränderungen von Haut, Schleimhäuten und Nägeln. Lesen Sie eine Auswahl der häufigsten Beschwerden, die im Rahmen der Gebärmutterkrebsbehandlungen entstehen können – und was Sie diesen entgegensetzen können.

Was sind supportive Therapien?

Für viele Nebenwirkungen und Gesundheitsprobleme, die durch die Krebsbehandlungen bedingt sind, gibt es Behandlungsoptionen. Das gilt auch für Beschwerden, die durch die Krebserkrankung selbst entstehen. Und manchen Beschwerden können Ärztinnen und Ärzte mit der passenden Behandlung sogar vorbeugen. Die Fachbegriffe für unterstützenden Behandlungen in der Krebstherapie sind Supportivmedizin oder supportive Therapien.

Sprechen Sie schon vor dem Beginn der Behandlungen mit Ihrem Behandlungsteam darüber, welche Beschwerden bei „Ihren“ Therapien auftreten können und wie sich diese eventuell mildern oder sogar verhindern lassen. Je nach Krebstherapie wählen Ärztinnen und Ärzte die passende supportive Behandlung aus.

Seit wenigen Jahren gibt es sogar eine eigene S3-Leitlinie zur „Supportiven Therapie bei onkologischen PatientInnen“. Dort sind viele Nebenwirkungen und Folgen von Krebsbehandlungen gelistet sowie geeignete Maßnahmen, die bei dem jeweiligen Gesundheitsproblem helfen können.

Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen

Übelkeit und Erbrechen können zum Beispiel im Rahmen einer Chemotherapie vorkommen. Es gibt aber Medikamente, die beides verhindern oder verringern können. Sie heißen Antiemetika und wirken direkt auf das Brechzentrum im Gehirn. Dieses liegt im sogenannten Hirnstamm. Die Medikamente werden beispielsweise in Form von Tabletten angewendet, meist schon vor dem Beginn der Chemotherapie. In den Tagen danach haben Sie die Tabletten am besten parat haben, um sofort reagieren zu können, wenn Ihnen übel wird.

Leben mit Gebärmutterkrebs

Tipps bei Mundschleimhautentzündungen

Auch Entzündungen der Mundschleimhaut können bei einer Chemotherapie vorkommen. Die Zellgifte (Zytostatika) greifen nicht nur die Krebszellen an, sondern auch gesunde Zellen, die sich schnell teilen – dazu gehören auch die Zellen der Mundschleimhaut. Die Deutsche Krebsgesellschaft gibt folgende Tipps, die Sie ausprobieren können:

  • Eventuell Eis lutschen während der Chemotherapie – durch die Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, es fließt weniger Blut und es gelangen weniger Zytostatika zur Mundschleimhaut
  • Regelmäßige Mundspülungen mit Wasser oder Kochsalzlösung
  • Mehrmals täglich Zähne mit einer weichen Zahnbürste putzen
  • Zahnzwischenräume vorsichtig mit Zahnseide oder Bürstchen reinigen
  • Keine scharfen oder sehr heiße Speisen und säurehaltige Lebensmittel verzehren
  • Nicht rauchen und möglichst keinen Alkohol konsumieren
  • Eventuell schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente anwenden

Reizungen von Harnblase, Scheide und Darm – was tun?

Bei Gebärmutterkrebs unterziehen sich manche Frauen eine Strahlentherapie des Beckens von außen über die Haut. Die Strahlen können jedoch die Harnblase, Scheide, Schamlippen und den Darm reizen und dort Entzündungen hervorrufen. Behandeln lassen sich diese Entzündungen unterschiedlich – je nach Schwere und Ort, an dem sie auftreten. Es gibt zum Beispiel besondere Einläufe und Sitzbäder mit entzündungshemmenden Zusätzen, aber auch Medikamente, welche die Entzündungen dämpfen.

Schmerzen lindern mit Schmerzmitteln

Für Schmerzen kann es unterschiedliche Gründe geben – den Krebs selbst, Metastasen oder die Krebsbehandlungen, etwa eine Operation. Schmerzen lassen sich jedoch mit Schmermitteln bessern. Welche Schmerztherapie zum Einsatz kommt, hängt immer vom Ort und der Intensität des Schmerzes ab. Es gibt milde und sehr starke Schmerzmittel. Diese Möglichkeiten gibt es bei Schmerzen:

  • Örtliche betäubende Mittel (Lokalanästhetika)
  • Schmerzmedikamente der Gruppe der Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR)
  • Schmerzmittel aus der Gruppe der Nichtopioid-Analgetika
  • Opiumartige Schmerzmittel (Opioide)
  • Psychopharmaka, wenn zugleich Ängste und Depressionen vorhanden sind.

Trockene, verengte oder kaum dehnbare Scheide – erste Hilfe

Solche Nebenwirkungen können zum Beispiel nach einer Strahlentherapie auftreten. Sie lassen sich unterschiedlich behandeln. Bei einer trockenen Scheide, die die Sexualität beeinträchtigen kann, können lokal aufgetragene hormonfreie Gleitgele oder Cremes helfen. Wenn Ihr Leidensdruck besonders hoch ist, besprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam, ob eine lokale Behandlung der Scheide mit einem hormonellen Mittel eine Möglichkeit ist. Bei einer verengten Scheide können besondere Tampons hilfreich sein, eventuell auch ein Vaginaldehner. Dieses Hilfsmittel können Sie selbst anwenden.

Durchfall – auf Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt achten

Krebsbehandlungen wie eine Operation, Chemotherapie, Bestrahlung des Beckens oder Immuntherapie können mit Durchfall verbunden sein. Sie können auch die Zellen der Darmschleimhaut angreifen. Manchmal ist auch eine Infektion mit einem Krankheitserreger der Grund für den Durchfall. Dabei verliert der Körper viel Wasser und Mineralien, sogenannte Elektrolyte. Wichtig bei Durchfall ist es daher, Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust wieder auszugleichen. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) gibt einige Tipps bei Durchfall:

  • Trinken Sie viel, zum Beispiel Mineralwasser mit wenig oder ohne Kohlensäure oder Tee (z.B. Fenchel). Brühen und Suppen enthalten Salz, das dem Elektrolythaushalt hilft. Sollte dies nicht möglich sein, gibt es auch spezielle Medikamente oder – bei Bedarf – auch Infusionen ins Blut.
  • Verzehren Sie Nahrungsmittel, die leicht verdaulich sind. Dazu gehören zum Beispiel Bananen, geriebene (geschälte) Äpfel, Weißbrot oder Haferflocken.
  • Seien Sie vorsichtig mit Milch und Milchprodukten, blähenden Lebensmitteln, fettreichem Essen, Kaffee, Alkohol und stark gewürzten Speisen.
  • Essen Sie lieber mehrmals am Tag kleinere Mahlzeiten statt wenige üppige Portionen. So belasten Sie Ihren Darm nicht noch zusätzlich.
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Haarausfall – oft bei einer Chemotherapie

Haarausfall ist als Nebenwirkung einer Chemotherapie gut bekannt, aber auch eine Strahlentherapie kann die Haare lichter werden lassen. Bis jetzt gibt es keine Medikamente, die den Haarausfall gänzlich verhindern oder ihn behandeln können. Sie selbst haben aber viele Möglichkeiten, um den Haarausfall zu kaschieren: Mützen, Tücher, Hüte oder Perücken – jede Frau entscheidet selbst, ob und was sie unternehmen möchte. Manche Frauen wollen ihren haarlosen Kopf auch nicht verstecken und zeigen sich so, wie sie sind.

Einige Studien haben laut DKFZ untersucht, ob Kühlkappen auf dem Kopf während der Chemotherapie den Haarausfall reduzieren können. Das Kühlen soll die Durchblutung drosseln. Dadurch kommen weniger Zytostatika an den Haarzellen der Kopfhaut an. In manchen Studien (meist Frauen mit Brustkrebs) ließ sich der Haarausfall bei einem Teil der Frauen verhindern, berichtet das DKFZ. Aber: Nicht jede Arztpraxis oder Klinik bietet solche Kühlgeräte an.

Hautauschlag und Hautreizungen – die richtige Pflege

Hautausschläge und Hautreizungen können eine Nebenwirkung von Bestrahlungen und manchen Krebsmedikamenten sein. Das DKFZ gibt unter anderem diese Tipps zur Hautpflege:

  • Schützen Sie Ihre Haut vor Druck, Hitze, Feuchtigkeit und Verletzungen.
  • Tupfen Sie Ihre Haut nur vorsichtig mit einem Handtuch ab.
  • Verzichten Sie aufs Nassrasieren, denn es kann die Haut verletzen
  • Verwenden Sie zum Waschen warmes, aber kein heißes Wasser.
  • Wählen Sie Kleider und Schuhe, die nicht zu eng an der Haut anliegen.
  • Schützen Sie Ihre Haut während der Krebsbehandlung besonders gut vor direktem Sonnenlicht und verzichten Sie auf das Solarium.
  • Wenn Sie ins Freie gehen: Die Haut mit lichtundurchlässiger Kleidung schützen.

 

Außerdem gibt es Medikamente (z.B. Salben, Cremes, Gele), die Juckreiz, Schmerzen und Entzündungen der Haut lindern – sprechen Sie immer mit Ihrem Behandlungsteam darüber.

Nagelveränderungen – Nägel gut schützen

Manche Krebsmedikamente (z.B. Chemotherapeutika, zielgerichtete Medikamente) können Nagelveränderungen hervorrufen. Die Nägel können sich verfärben, vom Nagelbett ablösen, brüchig werden sowie Rillen oder Furchen bekommen. Diese Veränderungen sind aber meist nur vorübergehend. Zudem besteht die Gefahr, dass sich die Nägel mit Bakterien oder Pilzen infizieren, was schmerzhaft sein kann. Kontrollieren Sie Ihre Finger- und Fußnägel daher regelmäßig auf Veränderungen.

Einige Tipps des DKFZ zur Nagelpflege:

  • Strapazieren Sie Ihre Nägel nicht mechanisch. Verzichten Sie auf Reiben, Drücken, übermäßige Maniküre, Entfernung der Nagelhaut und künstliche Nägel.
  • Tragen Sie kein zu enges Schuhwerk. Die Schuhe sollten gut sitzen, aber nicht drücken. Wählen Sie außerdem Baumwollsocken, die atmungsaktiv sind.
  • Verwenden Sie keinen Nagellackentferner mit Azeton, Nagelhärter und keine scharfen Reinigungsmittel, die die Nägel angreifen.
  • Beim längeren Kontakt mit Wasser, etwa beim Spülen, gilt: Baumwollhandschuhe und darüber wasserfeste Schutzhandschuhe tragen.

 

Daneben gibt es die Möglichkeit, die Nägel während einer Chemotherapie zu kühlen (Kühlkissen auf Händen und Füßen). Gegen Infektionen mit Bakterien und Pilzen sind Medikamente erhältlich (Antibiotika, Antimykotika), die Sie in der Rege lokal auf die Nägel auftragen.

Blutarmut – wenn rote Blutkörperchen fehlen

Bei einer Blutarmut (Anämie) besteht ein Mangel an roten Blutkörperchen, den Erythrozyten. Gründe dafür können die Chemotherapie und Strahlentherapie sein, die auch die roten Blutzellen angreifen. Auch andere Ursachen kommen in Frage, zum Beispiel eine Nierenerkrankung oder ein Vitaminmangel. Wichtig ist es immer, der Ursache der Anämie auf den Grund zu gehen. Eine Blutarmut lässt mit blutbildenden Mitteln (mit und ohne Eisen) behandeln. Manchmal ist auch eine Bluttransfusion nötig.

Neutropenie – wenn weiße Blutzellen fehlen

Eine Neutropenie bedeutet einen Mangel an weißen Blutzellen. Sie kommt oft im Rahmen einer Chemotherapie vor. Das ist auch der Grund, warum Ihr Behandlungsteam die Anzahl der weißen Blutzellen in der Regel vor dem Beginn eines Chemotherapie-Zyklus bestimmen. Ein Mangel an weißen Blutzellen ist nicht ungefährlich, vor allem, wenn Fieber hinzukommt. Sie müssen sich dann umgehend in ärztliche Behandlung begeben, auch nachts oder am Wochenende. Manche Arten von Chemotherapien bergen ein erhöhtes Risiko für eine Neutropenie. Hier können Medikamente helfen, welche die Blutbildung anregen. Manchmal wechseln Ärzte auch das Zytostatikum oder verringern seine Dosierung.

Fatigue – chronisch erschöpft

Viele Menschen mit Krebs leiden unter einer lähmenden Müdigkeit und Erschöpfung – der Fatigue. Diese bessert sich auch durch ausreichend Schlaf und Ruhepausen nicht. Es gibt viele Ursachen für die Fatigue. Sie reichen der Krebserkrankung selbst über die Therapien bis hin zur Blutarmut aufgrund der Behandlungen.

Die Deutsche Krebsgesellschaft gibt einige Tipps, die bei Fatigue helfen können:

  • Gehen Sie mit Ihren vorhandenen Kraftreserven sorgsam um und versuchen Sie, Prioritäten im Alltag zu setzen.
  • Führen Sie ein „Fatigue-Tagebuch“. So bekommen Sie ein besseres Gefühl, welche Tätigkeiten mit wie viel Kraftaufwand verbunden sind.
  • Achten Sie auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus.
  • Sportliche Aktivitäten: Bewegen Sie sich so viel wie möglich. Hilfreich können Ausdauersportarten wie zügiges Gehen, Joggen, Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking oder Rudern sein. Lassen Sie sich von Ihrem Behandlungsteam ausführlich beraten, welche Art von Bewegung bei Ihnen in welcher Dosierung gut ist.
  • Eine Psychotherapie kann dazu beitragen, andere Sichtweisen zu entwickeln, die Verhaltensweisen zu verändern und Konflikte zu bearbeiten.
  • Bei einer Fatigue, die durch eine Blutarmut bedingt ist, können Medikamente helfen, welche die Blutbildung anregen. Besprechen Sie sich immer mit Ihrem Behandlungsteam dazu.
  1. S3-Leitlinie Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen Langversion 1.3 – Februar 2020, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Leitlinien/Supportivtherapie/LL_Supportiv_Langversion_1.3.pdf (Abruf: 1.9.2023)
  2. Deutsche Krebshilfe, Patientenleitlinie Supportive Therapie, https://www.krebshilfe.de/infomaterial/Patientenleitlinien/Supportive-Therapie_Patientenleitlinie_DeutscheKrebshilfe.pdf (Abruf: 1.9.2023)
  3. Patientenleitlinie Gebärmutterkörperkrebs, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Patientenleitlinien/Patientenleitlinie_Gebaermutterkoerperkrebs_1730011.pdf (Abruf: 1.9.2023)
  4. Deutsche Krebsgesellschaft, https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/basis-informationen-krebs-allgemeine-informationen/fatigue-bei-krebs.html und https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal-basis-informationen-krebs-nebenwirkungen-der-therapie-mundschleimhautentz%C3%BCndung.html (Abruf: 1.9.2023)
  5. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), https://www.krebsinformationsdienst.de/leben/belastende-symptome/durchfall-bei-krebs.php und https://www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2022/news035-pressemitteilung-waschen-duschen-nach-strahlentherapie-bei-krebs.php und https://www.krebsinformationsdienst.de/leben/belastende-symptome/haarausfall-bei-krebs.php und https://www.krebsinformationsdienst.de/leben/belastende-symptome/hautprobleme-bei-krebs.php (Abruf: 1.9.2023)
  6. NCT Heidelberg, https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/nct-heidelberg/das_nct/newsroom/broschueren/NCT_HD_fatigue_broschuere_web_final.pdf (Abruf: 1.9.2023)

NP-DE-AOU-WCNT-230035 / 09-2023

Mit freundlicher
Unterstützung von GlaxoSmithKline

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