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Fatigue bei Krebs

Redaktion Mamma Mia!

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Fatigue bei Krebs
© iStock / fizkes
Fatigue betrifft viele Menschen mit Krebs. Die ausgeprägte Müdigkeit und Erschöpfung kann die Lebensqualität einschränken und die Lebensfreude trüben. Lesen Sie die wichtigsten Informationen zu Symptomen, Ursachen, Diagnose, Behandlungen und Tipps bei Fatigue.

Was ist Fatigue?

Fatigue ist eine schwere und ausgeprägte Müdigkeit und Erschöpfung, die im Rahmen mancher Erkrankungen vorkommt – auch bei Krebsarten wie dem Gebärmutterkrebs. Mit einer normalen Müdigkeit, die den meisten Menschen gut bekannt ist, hat die Fatigue aber nicht viel gemeinsam. Typisch ist, dass sich die Müdigkeit auch dann nicht bessert, wenn Betroffene im Alltag regelmäßige Erholungspausen einlegen und nachts genügend schlafen. Die normalen Erholungs- und Regenerationsmechanismen greifen bei einer Fatigue nicht. Auch fühlen sich Menschen mit einer Fatigue schon nach der geringsten Anstrengung ausgelaugt.

Schon gewusst?
  • Der Begriff „Fatigue“ lässt sich aus dem Französischen oder aus dem Lateinischen ableiten. Fatigue beziehungsweise Fatigatio bedeuten übersetzt „Müdigkeit“, Erschöpfung“ oder „Ermüdung“.
  • Eine Fatigue, die im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung steht, nennen medizinische Fachleute tumorbedingte oder tumorassoziierte Fatigue.

Eine Fatigue spielt sich auf mehreren Ebenen ab: Sie erfasst nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele. Menschen mit einer Fatigue fühlen sich meist ausgelaugt, matt, müde und sind kaum leistungsfähig. Sie haben wenig Antrieb, Energie, Kraft oder Lust, etwa für Alltagsaktivitäten oder Hobbys. Diesen Zustand der lähmenden Müdigkeit erleben Betroffene täglich, auch wenn sie sich vorher nicht körperlich oder geistig verausgabt haben. Die Erschöpfung steht in keinem Verhältnis zu den vorausgegangen Aktivitäten.

Eine Fatigue kann den Alltag erheblich beeinträchtigen, die Lebensqualität vermindern und die Lebensfreude bremsen. Treppensteigen, Tätigkeiten im Haushalt oder Einkaufen – was sonst mühelos möglich ist, kann zu einer großen Herausforderung werden.

Wie ausgeprägt die Erschöpfung ist, kann jedoch individuell verschieden sein. Außerdem ist die Fatigue auch nicht an jedem Tag gleich intensiv. Gute Tage können sich mit schlechten Tagen abwechseln.

Fatigue bei Krebs: Häufigkeit und Dauer

Zur Häufigkeit der Fatigue bei Krebs gibt es verschiedene Zahlen. Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) geht davon aus, dass bis zu 90 Prozent der Menschen mit einer Krebserkrankung während oder kurz nach einer Therapie mit einer Fatigue zu tun haben. Krebsbehandlungen wie eine Chemotherapie oder Bestrahlung können für den Körper, die Seele und den Geist belastend sein.

Die Dauer der Fatigue kann sehr verschieden sein: Meist klingt die übermäßige Müdigkeit und Erschöpfung nach kurzer Zeit wieder ab. Eine Fatigue kann aber auch chronisch werden. Sie kann über Monate oder Jahre andauern oder zu einem späteren Zeitpunkt wiederkehren. Ungefähr 20 bis 50 Prozent der an Krebs erkrankten Menschen erleben DKG-Schätzungen zufolge eine chronische Fatigue, die zum längeren Begleiter wird.

Symptome bei Fatigue

Eine Fatigue kann mit Symptomen verbunden sein, welche den Körper, den Geist und die Emotionen betreffen. Manche erleben nur einzelne Beschwerden, während andere unter einer Kombination mehrerer Symptome leiden.

Anzeichen für eine Fatigue bei Krebs können zum Beispiel sein:

  • Starke Müdigkeit, Mattigkeit, Abgeschlagenheit – auch tagsüber
  • Mangelnde körperliche Leistungsfähigkeit, fehlende Fitness
  • Großes Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf
  • Gefühl, schwere Glieder zu haben, zum Beispiel schwere Beine
  • Antriebslosigkeit, Energielosigkeit, Lustlosigkeit, Motivationsverlust
  • Verlust von Interessen, Hobbys und Lebensfreude
  • Traurigkeit, Ängste, Niedergeschlagenheit
  • Reizbarkeit, Frustration
  • Seelische Erschöpfung
  • Kognitive Probleme, zum Beispiel mit der Konzentration, Wortfindung, Aufmerksamkeit oder dem Gedächtnis
  • Soziale Entfremdung und Isolation, etwa von der Familie oder Freundinnen und Freunden

 

Sprechen Sie immer mit Ihrem Behandlungsteam, wenn Sie eines oder mehrere der genannten Symptome feststellen. Es gibt verschiedene Behandlungsansätze, die bei einer Fatigue bei Krebs hilfreich sein können.

Diagnose einer Fatigue bei Krebs

Ärztinnen und Ärzte stellen Ihnen zunächst einige Fragen, etwa zu Ihrer Krebserkrankung, den absolvierten Therapien, den genauen Symptomen sowie zu deren Häufigkeit und Intensität. Zum Einsatz kommen dabei standardisierte Fragebögen und andere Instrumente, um das Ausmaß der Müdigkeit und Erschöpfung zu erfassen.

Auch ein persönliches Tagebuch oder eine Fatigue-App kann helfen. Darin können Sie zum Beispiel den Grad Ihrer Erschöpfung am jeweiligen Tag, zu verschiedenen Zeitpunkten sowie Ihre Aktivitäten und Tätigkeiten notieren. Manchmal lassen sich so schon erste Zusammenhänge herstellen, etwa wann die Müdigkeit besonders stark ausgeprägt ist oder wann und wodurch sie sich bessert.

Zur Diagnose einer Fatigue gehört auch die ärztliche „Ursachenforschung“, zum Beispiel nach anderen Erkrankungen wie einer Depression.

Welche Ursachen hat die Fatigue?

Eine Fatigue bei Krebs kann verschiedene Ursachen haben. Allerdings sind die genauen Zusammenhänge noch nicht ausreichend erforscht. Meist spielen mehrere Gründe zusammen, wenn die Fatigue entsteht. Die wichtigsten Ursachen im Überblick:

  • Krebserkrankung selbst: Krebszellen brauchen viel Energie für ihr Wachstum. Zudem ist das Immunsystem besonders aktiv und versucht, die Krebszellen zu beseitigen. Im Stoffwechsel entstehen Substanzen, die Prozesse und Abläufe im Körper stören – dies kann starke Müdigkeit und Erschöpfung hervorrufen. Manchmal ist die Fatigue auch der erste Hinweis auf eine Krebserkrankung, bevor Ärztinnen und Ärzte die Diagnose stellen.
  • Krebsbehandlungen, zum Beispiel Operation, Chemotherapie oder Strahlentherapie. Diese Behandlungen – vor allem in Kombination – belasten den Körper, die Psyche und den Geist oft enorm. Die Immuntherapie aktiviert das Immunsystem, damit es Krebszellen wieder angreift und beseitigt. Auch hier können Müdigkeit und Abgeschlagenheit die Folgen sein.
  • Blutarmut (Anämie): Sie kann eine Folge der Krebstherapie sein, etwa einer Chemotherapie oder Bestrahlung. Bei einer Anämie sind zu wenige rote Blutkörperchen vorhanden, die für den Sauerstofftransport im Körper zuständig sind. Aufgrund des Sauerstoffmangels leiden viele unter Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Energielosigkeit.
  • Infektionen: Krebstherapien können auch die Abwehrkräfte des Körpers vermindern. Infektionen mit Krankheitserregern wie Viren, Bakterien oder Pilzen sind keine Seltenheit.
  • Psychische Belastung: Eine Krebserkrankung wie der Gebärmutterkrebs wirkt sich auf die Psyche aus. Depressionen, Ängste, Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit können daraus folgen. Eine Fatigue kann zwar von einer Depression begleitet werden, aber beide Erkrankungen sind nicht miteinander zu verwechseln.
  • Nebenwirkungen von Medikamenten: Krebskranke Menschen nehmen oft viele Medikamente ein, die Müdigkeit und Abgeschlagenheit als Nebenwirkung haben. Beispiele sind Schmerzmittel oder entzündungshemmende Medikamente.
  • Mangelernährung: Krebstherapien wie eine Chemotherapie können zu Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen führen. Wenn der Körper keine ausreichenden Mengen an Vitaminen, Mineralien und anderen Nährstoffen erhält, wird er geschwächt.
  • Begleiterkrankungen: Manche Menschen leiden nicht nur unter Krebs, sondern unter weiteren Erkrankungen. Diese können mit einer ausgeprägten Müdigkeit und Erschöpfung verbunden sein. Dazu gehören zum Beispiel neurologische Erkrankungen oder Schilddrüsenerkrankungen.

 

Manchmal lässt sich auch keine Ursache für die starke Müdigkeit und Erschöpfung ausfindig machen. Das gilt besonders für die chronische Fatigue. Es lässt sich meist auch nicht vorhersehen, wie sich die Beschwerden entwickeln und ob die Erschöpfung chronisch wird.

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Behandlung der Fatigue

Die Behandlung der Fatigue hängt von der Ursache sowie von der Art der Symptome und ihrem Ausmaß ab. Es gibt verschiedene Tipps, Maßnahmen und Therapien, die bei einer Fatigue helfen können. Sie lassen sich auch miteinander kombinieren.

Ärztinnen und Ärzte schneiden die Behandlung immer auf jeden Menschen persönlich zu. Manchmal müssen Sie auch mehrere Maßnahmen ausprobieren, um zu sehen, welche Ihnen gut tun und welche nicht. Nicht jede Behandlung hilft jedem Menschen mit Krebs und einer Fatigue gleichermaßen. Ziel ist jedenfalls, den Körper, Geist und die Psyche wieder zu stärken.

Bewegung und Sport bei Fatigue

Was zunächst nicht unbedingt einleuchtend klingt – nämlich bei Müdigkeit körperlich aktiv zu sein – kann aber bei Fatigue hilfreich sein. Wer sich regelmäßig bewegt, fühlt sich weniger müde und erschöpft. Ein gezieltes Bewegungsprogramm, das auf Ihre Möglichkeiten und Bedürfnisse Rücksicht nimmt, kann die körperliche Leistungsfähigkeit, Ausdauer und Fitness verbessern. Auch die Stimmung und das seelische Wohlbefinden profitieren von Sport und Bewegung. Körperliches Training wird zum Beispiel auch bei Depressionen eingesetzt.

Medizinerinnen und Mediziner empfehlen, mit dem Bewegungstraining nicht erst nach dem Ende einer Therapie zu beginnen, sondern möglichst früh – am besten schon zu Beginn der Behandlung. Unter der Kontrolle von Ärztinnen und Ärzten gewöhnen Sie Ihren Körper an leichte Belastungen (zum Beispiel Fahrradergometer, Laufband).

Sprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam über die Art, den Umfang und die Intensität des Bewegungstrainings. Es gibt keine allgemeinen Empfehlungen dazu, weil der Gesundheitszustand von Menschen mit einer Krebserkrankung meist sehr unterschiedlich ist. Walking, Aquagymnastik oder Radfahren sind beispielsweise Sportarten, bei denen Sie gemäßigt aktiv sind.

Psychotherapie

Zum Einsatz bei einer Fatigue durch Krebs kommt zum Beispiel die kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Hier geht es darum, das persönliche Erleben und Verhalten bei Fatigue günstig zu beeinflussen. Negative Denkweisen und Verhaltensmuster sollen durch positivere Alternativen ersetzt werden, um anschließend mit der Fatigue besser umgehen zu können. Sie können sich eine psychotherapeutische Praxis suchen (eventuell mit dem Zusatz „Psychoonkologie“), die Erfahrung mit der Fatigue bei Krebs hat. Manche Kliniken in Deutschland sowie die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. bieten eine Fatigue-Sprechstunde an.

Medikamente

Medikamente wenden Ärztinnen und Ärzte zur Behandlung einer krebsbedingten Fatigue nur selten an. Beispiel: Wenn die Fatigue durch eine Blutarmut (Anämie) aufgrund der Krebstherapien bedingt ist. Es gibt Medikamente, welche die Blutbildung anregen können.

Ansonsten sind keine Arzneimittel empfohlen, die direkt oder indirekt bei einer schweren tumorbedingten Erschöpfung helfen könnten. Das Gleiche gilt für freiverkäufliche Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke, Drogerie oder dem Internet, die Vitamine oder Mineralstoffe enthalten und die Müdigkeit vertreiben sollen. Die Wirksamkeit ist nicht wissenschaftlich belegt.

Tipps gegen die Fatigue

Folgende Tipps – auch in Kombination – können bei Fatigue eventuell hilfreich sein. Testen Sie diese aus und behalten Sie jene bei, die Ihnen helfen. Nicht hilfreiche Maßnahmen verwerfen Sie dagegen.

  • Versuchen Sie, Ihren Alltag so strukturieren und zu gestalten, dass die Einschränkungen durch die Fatigue weniger gravierend ausfallen. Beispiel: Wenn Sie wissen, dass die Müdigkeit nachmittags am stärksten ist, verzichten Sie auf Tätigkeiten wie Einkaufen oder Gartenarbeit. Verlegen Sie solche Aktivitäten auf Zeiten, in denen Sie sich körperlich, geistig und emotional besser fühlen.
  • Überfordern Sie sich nicht permanent, sondern halten Sie Maß bei ihren Aktivitäten. Das gilt auch, wenn Sie sich an einem Tag besonders fit fühlen. Verlangen Sie nicht zu viel von sich selbst, weil sie vielleicht „funktionieren“ möchten wie zuvor. Sie stoßen dadurch ständig an Ihre Leistungsgrenzen, was zusätzlich frustrierend sein kann.
  • Unterfordern Sie sich aber auch nicht. Wenn Sie sich müde und ausgelaugt fühlen, bleiben Sie nicht auf der Couch liegen, sondern bewegen Sie sich maßvoll. Wählen Sie möglichst abwechslungsreiche Tätigkeiten, die zu Ihrem momentanen Energielevel passen.
  • Schreiben Sie in einem Tagebuch (es gibt auch digitale Varianten) auf, welche Aktivitäten Sie tagsüber unternommen haben. Wie geht es Ihnen an diesem und am nächsten Tag? Falls Sie sich gut fühlen, können Sie Ihr Pensum und Ihre Alltagsaktivitäten behutsam steigern. Ist das Gegenteil der Fall, haben Sie sich vielleicht zu viel zugemutet. Dann vermindern Sie Ihre Aktivitäten wieder ein wenig.
  • Widmen Sie sich Menschen, Hobbys und Unternehmungen, die Ihnen Freude machen. Sie sollten Ihnen Energie bringen und nicht rauben. Das können ganz verschiedene Dinge sein. Sie können zum Beispiel ein Eis in der Sonne essen, mit Freundinnen einen Kaffee genießen oder einen Spaziergang unternehmen.
  • Wandern Sie nicht allzu häufig gedanklich in Ihre Vergangenheit und vergleichen Sie, was Sie früher alles gemacht und unternommen haben. Auch der Vergleich mit anderen Menschen in Ihrer Umgebung, die vielleicht fitter sind als Sie selbst, ist eher kontraproduktiv. Freuen Sie sich lieber über jeden kleinen Schritt, den Sie selbst nach vorne machen.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Familie und Freunden und sagen Sie ihnen, wie es Ihnen körperlich, geistig und emotional mit einer Fatigue geht. Dies fördert das Verständnis und erleichtert das Miteinander. Außerdem können Sie so eher auf die Unterstützung anderer bauen.
  • Achten Sie auf einen festen Schlaf-Wach-Rhythmus und nehmen Sie sich regelmäßige Ruhepausen tagsüber.
  • Ernähren Sie sich möglichst gesund, vielfältig und ausgewogen. Essen Sie zum Beispiel viel frisches Obst, Gemüse und Vollkornprodukte.
  • Vermindern Sie Stress so gut wie möglich. Erlernen Sie eine Entspannungstechnik, etwa Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Auch Yoga und Meditation können Stress reduzieren.
  • Vielleicht schließen Sie sich einer Selbsthilfegruppe an? Dort treffen Sie vermutlich Menschen, die mit ähnlichen Problemen wie Sie selbst zu kämpfen haben, etwa einer Fatigue. Manchmal haben Sie Tipps und Tricks, die vielleicht auch Ihnen helfen können.
  1. Deutsche Fatigue Gesellschaft, abgerufen am 7.3.2024
  2. Deutsche Krebsgesellschaft, Nebenwirkungen der Krebstherapie,  Fatigue bei Krebs, abgerufen am 7.3.2024
  3. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Leben mit Fatigue und Bewegung bei und nach Krebs, abgerufen am 7.3.2024
  4. Deutsche Krebshilfe, Mit Krebs Leben, Fatigue – chronische Müdigkeit bei Krebs, abgerufen am 8.3.2024
  5. Onkopedia, Fatigue, abgerufen am 8.3.2024
  6. Schweizerische Krebsliga, Nebenwirkungen, Fatigue bei Krebs und Infomaterial, Begleitsymptome, Fatigue bei Krebs, abgerufen am 8.3.2024
  7. Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs, Krebs, Info, Fatigue, abgerufen am 8.3.2024

NP-DE-AOU-WCNT-240006 (04/2024)

Mit freundlicher
Unterstützung von GlaxoSmithKline

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Die Informationen auf dieser Seite können eine professionelle Beratung durch ausgebildete und anerkannte Ärztinnen und Ärzte nicht ersetzen. Auch dienen sie nicht dazu, eigenständig eine Diagnose zu stellen oder eine Therapie einzuleiten.